23. November 2017




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PITSCH STIFTUNG
Öffentlicher Betrieb für Pflege und Betreuungsdienste
Gampenstrasse 3 39012 Meran BZ Tel. 0473/273727 Fax 0473/256175
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 Unsere Geschichte

In der Gemeinde Meran existierten bis 2001 unter einer einzigen Verwaltung drei verschiedene öffentliche Fürsorge- und Wohlfahrtseinrichtungen: das Versorgungshaus, die Pitsch Stiftung und das Versorgungshaus Untermais. Diese drei ÖFWE bestanden laut königlichem Dekret vom 22.06.1939, mit welchem das Wohltätigkeitswerk „Versorgungshaus“ aus der (Mitte der 20er Jahre gebildeten) Wohltätigkeitskongregation (Congrega­zione di Carità), ersetzt durch das Gemeinde­fürsorgewerk (ECA), ausgegliedert wurde.

 

Die drei ÖFWE, die denselben Zweck verfolgten, wurden 2001 in eine einzige Körperschaft zusammengelegt, die eine neue Satzung und die Bezeichnung Seniorenheim Pitsch Stiftung erhielt.

Die genannten drei ÖFWE haben den folgenden geschichtlichen Hintergrund:
Es heißt, dass Meinhard II. von Tirol/Görz und seine Gattin Elisabeth im Jahre 1271 der Gemeinde Meran das alte Spital und die Spitalskirche (heute Heilig‑Geist‑Kirche) geschenkt haben. Im Jahre 1419 wurden sowohl das Spital als auch die Kirche von der Passer vollkommen zerstört. Dank Herzog Sigismund und anderer Wohltäter ist dann im Jahre 1483 das alte Spital neu und die dazugehörige Hl.‑Geist‑Kirche in ihrer derzeitigen Form errichtet worden. Viele Jahre diente das Gebäude gleichzeitig als Spital und Versorgungshaus, bis das städtische Krankenhaus an einem anderen Ort erbaut wurde. Ab dem Jahre 1905 diente das Gebäude ausschließlich als Ver­sorgungshaus für die Armen von Meran, die wegen Alter und Gebrechlichkeit nicht für den eigenen Lebensunterhalt sorgen konnten und keine Angehörigen hatten, die für ihren Unterhalt aufkommen mussten bzw. konnten.
Bis zum Jahre 1369 existierte hinter der Kirche von Mais ein Haus für Kranke (Domus infirmorum vel leprosorum in Untermais).
Mit der Errichtung eines eigentlichen Armenfonds wurde aber erst gegen Hälfte des 18. Jahrhunderts begonnen, dank einer Stiftung von Wilhelm Hohen­hauser, Adeliger von Tierberg, der während einer Messfeier die regelmäßige Verteilung von Geld an die Armen von Ober- und Untermais anordnete.
Später waren es verschiedene Wohltäter, vor allem Maria und Urban Pitsch, die eine Hinterlassen­schaft zugunsten der Armen verfügten.

 

Seit dem Jahre 1840 besaßen die Gemeinden von Ober- und Untermais ein eigenes Armenhaus für arbeitsunfähige Leute. Dieses Versorgungshaus, genannt „Das Haus an der Ache“, deren Miteigen­tümer die beiden Gemeinden waren, diente für beide Gemeinden als Versorgungshaus. Später wurde dieses Gebäude jedoch verkauft und durch das in der Nähe der Hl.‑Geist‑Kirche gelegene Versorgungshaus ersetzt, das ebenfalls Eigentum der beiden vorhin genannten Gemeinden war, und zwar bis zu deren Einverleibung in die Gemeinde Meran in den 20er Jahren des 20. Jh. Auch dieses Gebäude wurde später niedergerissen (Bau des „Volkshauses“); die Heimbewohner wurden in das noch besehende Versorgungshaus von Untermais umgesiedelt.
Es sind keine alten Satzungen vorhanden; in den alten Akten wurde nur ein Vertrag gefunden, der vertragliche Abmachungen zwischen der Gemein­de und dem Orden der Barmherzigen Schwestern enthielt, die mit der Führung der Häuser betraut waren. Bereits zu Beginn, als die Wohltätigkeits­­kongregation Meran die Verwaltung der Alters­heime mit demselben Zweck und derselben Zuständigkeit übernommen hatte, war eine Zusam­menlegung des gesamten Vermögens, der Satzungen und die Führung der beiden Heime von Vorteil. Da die Vermögenseinkünfte und die Renditen aus dem Geldeinsatz, die Zahlungen der Untergebrachten, die verschiedenen Spenden und die anderen Einnahmen bei weitem nicht ausreichten, um den Jahresbedarf der Altenheime zu decken, wies die Gemeinde Meran den beiden Altersheimen beträchtliche Jahresbeiträge zu.
In der Folge wurde die Wohltätigkeitskongregation durch das Gemeindefürsorgewerk (ECA) ersetzt. Daraus wurden gemäß königlichem Dekret vom 22.6.1939 die drei anfangs genannten, getrennten ÖFWE ausgegliedert, die unter eine einzige Verwaltung gestellt wurden.
Während und nach der Kriegszeit konnte dieses Wohltätigkeitswerk aus dem landwirtschaftlichen Vermögen, das aus vielen Grundstücken und den Wohngebäuden des ländlichen Anwesens Doblhof in der

Nähe des städtischen Krankenhau­ses bestand, bedeutende Einkünfte erzielen; dieses war zu Beginn des 20. Jh. mit der Gemein­de Meran gegen Grundstücke und ein Gebäude bei der Hl.-Geist-Kirche eingetauscht worden. Außerdem bewirtschaftete das „Versorgungshaus“ viele andere Flächen, die laut Grundbuch der Körperschaft Spitalfond gehörten; in den 50er Jahren wurden die meisten an Privatpersonen veräußert, um die Erweiterung des Versorgungs­hauses in der Gampenstrasse zu ermöglichen.

In den 90er Jahren wurde das Versorgungshaus in der Gampenstrasse durch die Gemeinde Meran umgebaut und um eine Pflegeabteilung erweitert. Der Heimbetrieb erfolgte in diesem Jahrzehnt lang in einem Hotel in Obermais.

Seit 1999 führt die ÖFWE neben dem Seniorenheim in der Gampenstrasse (107 Betten, seit 2000) auf der Grundlage von Leiheverträgen mit der Gemeinde Meran das schrittweise umgebaute und in Betrieb genommene Pflegeheim St. Antonius in der Cavourstrasse (heute 76 Betten, Eigentum der Autonomen Provinz Bozen) und das kleine Seniorenheim Villa Petersburg in der Schafferstrasse (22 Betten).


Mit den Erlösen aus dem Verkauf im Eigentum verbliebener Grundstücke hat die ÖFWE 1995 das ehemalige Hotel Seisenegg samt Park erworben und dort ab 2003 ein Gebäude mit 35 Wohnungen für selbständige Senioren gebaut, die seit dem Mai 2006 geführt werden.

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